Die Todeszone der CO-Pipeline

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Die Chemie-Firma Bayer hat eine 67 km lange Pipeline unter die Erde verlegt. In der Pipeline soll giftiges Kohlenmonoxid Gas (CO) vom Bayer Werk in Dormagen zum Bayer Werk in Krefeld-Ürdingen transportiert werden. Bisher fehlt Bayer die gerichtliche Genehmigung zur Inbetriebnahme der CO-Pipeline. Außerdem gab es während der Bauphase zahlreiche Abweichungen vom Planfeststellungsbeschluß. Daher läuft beim Regierungspräsidium Düsseldorf derzeit ein Planänderungsverfahren. Dies könnte dazu führen, dass das Sicherheitsniveau der Pipeline noch weiter abgesenkt wird. Ein Einwendungsgenerator der Pipelinegegner hilft Ihnen, Ihren Einspruch gegen die CO-Pipeline zu formulieren. Ihre Einwendung muss bis 5.Oktober 2012 bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingegangen sein.

Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens wäre eine Inbetriebnahme der CO-Pipeline für die betroffene Bevölkerung mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Falls es zu einem Vollbruch der Rohrleitung kommt, weist das Gutachten des TÜV Nord zur CO-Pipeline eine wahrscheinliche Todeszone(AEGL3) von 590 m zu beiden Seiten der Bruchstelle aus.

AEGL-3 steht für Acute Exposure Guideline Level 3 der US-amerikanischen Environmental Protection Agency. Der Level AEGL-3 ist die CO-Konzentration in der Atemluft ausgedrückt in ppm (Milligramm pro Kubikmeter), ab der vorhergesagt wird, dass die Allgemeinbevölkerung lebensbedrohliche oder tödliche Gesundheitseffekte erleiden kann (siehe tlug Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Technologie) .
AEGL-3 bedeutet, dass die Menschen für 10 Minuten einer CO-Konzentration von 1700 ppm ausgesetzt sind, oder für 1 Stunde einer Konzentration von 330 ppm oder für die Dauer von 4 Stunden einer Konzentration von 150 ppm (siehe US-EPA).
Je nach Windrichtung und -stärke kann es weit über die 590 m Todeszone hinaus zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch erhöhte CO-Konzentrationen kommen. Diese äußern sich in irreversiblen oder lange andauernden gesundheitlichen Schäden und in Beeinträchtigungen der Fluchtmöglichkeiten.

In der linken Grafik ist diese Todeszone um die CO-Pipeline hellrot schraffiert. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Haus in der Todeszone liegt, klicken Sie links auf den blau hervorgehobenen Namen Ihrer Stadt.

Die roten Punkte stehen für die beiden Übergabestationen in Dormagen und Ürdingen sowie für die fünf Schieberstationen.

Die in den Pipeline-Karten gezeigten Ausschnitte von Landkarten enthalten Informationen aus www.openstreetmap.org (OSM) und sind hier unter der Open Database Licence 1.0 (ODbL) verfügbar.  Die Kartendaten können nach den Bestimmungen der genannten OpenSource Lizenz von Ihnen weiterverwendet und bearbeitet werden.

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